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Bremsenservice

BremseBremssysteme können Leben retten! Mit einer defekten Bremsanlage gefährden Sie sich und andere. Kommen Sie daher vorsorglich zu einem Bremsen-Check in Ihre nächste Ehrhardt-Filiale.

Sollte einmal etwas zu reparieren sein, verwenden unsere Mechaniker ausschließlich Markenprodukte in Erstausrüsterqualität.

Aufgabe und Funktion:
Die Bremsen setzen die auf das Bremspedal wirkende Kraft in eine, je nach Fahrsituation dosierte oder maximale Verzögerung um. Dabei soll das Fahrzeug möglichst spurstabil sein und immer lenkbar bleiben. Auch bei großer Hitzebildung zwischen Belag und Scheibe/Trommel von 700 - 800°C muss die Funktion gewährleistet sein. Grundsätzlich wird beim Bremsen Bewegungs- in Wärmeenergie umgewandelt. Die Bremsverzögerung wird üblicherweise positiv angegeben und ist als negative Beschleunigung des Fahrzeugs zu verstehen.
 

Bremsweg

Bremsweg 2Die fehlenden Meter - vorausschauendes Fahren

Der Wahrnehmungsapparat des Menschen braucht mindestens 0,3 Sekunden, um auf Hindernisse oder kritische Fahrsituationen zu reagieren. Es können aber auch 1,7 Sekunden vergehen. Der Anhalteweg hängt von dieser Reaktionszeit und der Güte der Bereifung ab. Denn abgefahrene oder schlechte Reifen verlängern den Bremsweg. Beim Bremsen verschleißen Reifen am schnellsten. Eine Vollbremsung aus 50 km/h etwa führt zu einem 2000- bis 3000-fach höheren Reifenverschleiß als ein sanftes Abbremsen. Eine Bremsung mit blockierten Reifen aus einer Geschwindigkeit von 120 km/h rasiert auf einen Schlag bis zu vier Millimeter Profil ab.
 
Bremsweg animiert
Bremsweg animiert
 

Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) und seine Vorteile

ESPESP ist die Abkürzung für "Elektronisches Stabilitätsprogramm", einer Technik in Kraftfahrzeugen, die mittels elektronischer Sensoren und Computer dem Schleudern in Kurven durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder gegensteuert.
Ein ESP beinhaltet grundsätzlich ein Antiblockiersystem (ABS) sowie des öfteren auch eine Antriebsschlupfregelung ASR.

Technik und Funktionsweise:
ESP erhöht als "Fahrassistenzsystem" die Sicherheit des Fahrzeuges. Durch gezieltes Bremsen einzelner Räder versucht das System, ein Schleudern des Fahrzeugs im Grenzbereich zu verhindern und dem Fahrer so die Kontrolle über das Fahrzeug zu sichern. ESP verhindert sowohl das Übersteuern als auch das Untersteuern eines Fahrzeugs.

Damit das ESP auf kritische Fahrsituationen reagieren kann, vergleicht das System permanent (bis zu 150 Mal pro Sekunde) den Fahrerwunsch mit dem Fahrzustand. Der Lenkwinkelsensor liefert den Fahrerwunsch hinsichtlich der Fahrtrichtung. Motormanagement, die ABS-Drehzahlsensoren und der Gierratensensor (Gierrate, Querbeschleunigung) liefern die Signale zur Interpretation des Fahrzeugverhaltens. Ein weiterer Beschleunigungssensor detektiert bei neueren Systemen auch eine Drehung in der Längsachse des Autos (Überschlag). Wenn eine wesentliche Abweichung des berechneten Fahrzustandes vom Fahrerwunsch festgestellt wird, greift das System ein. Ein Übersteuern wird durch Abbremsen des kurvenäußeren Vorderrades, ein Untersteuern hingegen durch Abbremsung des kurveninneren Hinterrades korrigiert.
 
Bremsweg
 

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